Dieses
Buch ist eine Einladung, über die Schule einmal sehr grundsätzlich nachzudenken.
Was bedeuten banale Anordnungen wie »Sitz still!«, »Konzentrier Dich!«, »Schlag
Dein Buch auf!« eigentlich aus der Sicht der Kinder? Warum gelten für die Kinder
in der Schule grundlegende Rechte wie Gedankenfreiheit, Meinungsfreiheit,
Aufenthaltsfreiheit, Körperfreiheit nicht? Anhand von anschaulichen und
nachdenklichen Tagebuchaufzeichnungen reflektiert der Autor sein Verhalten als
Lehrer. Ihm wird klar, dass er das Leid der Schulkinder durch sein unabwendbares
Oktroyieren selbst verursacht. Er sucht und findet immer wieder neue und
unkonventionelle Möglichkeiten, Kinderfreundlichkeit auf Schleichwegen in das
Klassenzimmer zu transportieren. Damit verlässt er die traditionelle Lehrerrolle
und handelt als authentische Person. Und er sieht die Kinder nicht länger als
»Schüler«, sondern als vollwertige Menschen mit eigener Personalität, eigenen
Rechten und unantastbarer Würde. Ein spannender und bewegender Geheimbericht vom
Innenleben der Schule.
Hinweis:
»Kinderkreis im Mai« ist die vollständig überarbeitete Neuausgabe der
Bücher
»Der
Versuch ein kinderfreundlicher Lehrer zu sein«
und
»Die
Menschlichkeit der Schule - eine Utopie?